Stell dir vor, du fragst deinen KI-Assistenten nach Inventardaten, einer Aufgabe oder dem Status einer Ausleihe – und er liest es direkt aus deiner seventhings-Instanz. Der Model Context Protocol (MCP) Server macht das möglich. Deine KI-Assistenten können Inventare, Räume, Standorte, Aufgaben und vieles mehr direkt abrufen, erstellen und aktualisieren. Die Authentifizierung läuft über OAuth, du gibst also nie dein Passwort aus der Hand.
Voraussetzung:
Um die seventhings MCP-Anbindung nutzen zu können, muss in deiner Instanz das Feature Model Context Protocol (MCP) aktiviert sein. Sollte das bei dir noch nicht der Fall sein, so schicke uns hier eine Anfrage.
So findest du deine MCP-Server-URL
Öffne deine seventhings-Instanz und navigiere in der Menüleiste über Integrationen zur Kachel MCP-Server und klicke darauf.
Kopiere die angezeigte Server-URL – sie ist dein persönlicher Zugang für KI-Anwendungen. Jede Instanz stellt ihren eigenen Pfad bereit: https://deine-instanz.seventhings.com/mcp/v1
Tipp:
Hier findest du nochmals die ausführliche Dokumentation in unserem API Center.
So richtest du die Verbindung in deiner KI-App ein
Die genauen Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Anwendung, aber das Prinzip ist immer gleich. Öffne die Connector-, Integrations- oder MCP-Einstellungen deiner KI-App und wähle die Möglichkeit, einen eigenen Remote-MCP-Server hinzuzufügen. Gib der Verbindung einen Namen wie seventhings und füge deine kopierte MCP-Server-URL ein. Belasse die Authentifizierung auf OAuth.
Starte anschließend den OAuth-Login. Du wirst zu seventhings weitergeleitet, meldest dich dort an und bestätigst die angeforderten Zugriffsrechte. Dein Passwort bleibt dabei in deiner Instanz – die KI-App erhält nur einen Token mit den von dir freigegebenen Berechtigungen.
Nach erfolgreicher Autorisierung erkennt die Anwendung automatisch die verfügbaren Tools aus seventhings. Jetzt musst du den Connector nur noch in einem Gespräch aktivieren.
In Claude wählst du dein Profil unten links aus und gehst zu Einstellungen und dann zu Connectors. Klicke oben rechts auf Hinzufügen und dann auf Benutzerdefinierten Connector hinzufügen. Gib einen Namen wie seventhings ein, füge die MCP-Server-URL ein und klicke auf Hinzufügen.
In einem neuen Gespräch klickst du auf das +-Symbol, dann auf Connectors, und aktivierst seventhings für die Unterhaltung. Prüfe vor jeder Freigabe, welche Daten und Änderungen ein Tool auslösen würde.
In ChatGPT öffnest du zunächst dein Profil unten links und gehst zu Einstellungen. Navigiere zu Plugins und aktiviere den Entwicklermodus.
Kehre zur Seitenleiste zurück, wähle Plugins aus und klicke auf das Plus-Symbol. Gib einen Namen und optional eine Beschreibung für die Verbindung ein, füge deine MCP-Server-URL ein und belasse Authentifizierung auf OAuth. Bestätige den Sicherheitshinweis und klicke auf Erstellen. Schließe den OAuth-Login ab.
In einem neuen Gespräch fügst du die seventhings-Verbindung über das Tools-Menü hinzu.
Wichtig: Sicherer Umgang mit der Verbindung
Die verfügbaren Tools und ihre angefragten Eingaben zeigt dir dein MCP-Client an. Bevor du einen Tool-Aufruf erlaubst, prüfe, welche Daten gesendet und welche Änderungen vorgenommen werden. Gib eine dauerhafte oder automatische Tool-Berechtigung nur frei, wenn du dem Tool vertraust und seine Auswirkungen vollständig verstehst.
Wenn du die Verbindung nicht mehr benötigst, trenne sie einfach in deinem MCP-Client. Damit widerrufst du auch den Zugriff auf deine Instanz.
